Produkt 03 / Energie · Onshore · Offshore
GridSentry
Onshore. Offshore. Ohne Blindflug. GridSentry macht aus sieben Tools, drei Excel-Listen und einem Funkspruch ein einziges Lagebild.
Vorstellung
Was GridSentry ist.
Ein Offshore-Windpark hat kein Problem mit Daten. Er hat ein Problem mit Zeit: Wetterfenster, Schichtwechsel, Funkabdeckung, Transferzeiten. Wer eine Anomalie erst beim nächsten Fenster sieht, hat sie nicht gesehen, sondern dokumentiert.
GridSentry setzt auf Edge-Gateways direkt an der Anlage. Sie puffern lokal, rechnen vor Ort und übertragen nur, was übertragen werden muss. Die Zentrale erhält ein konsistentes Lagebild — auch dann, wenn die Verbindung vier Stunden lang weg war.
Die Anomalieerkennung arbeitet zweistufig: physikalische Grenzwerte für harte Ausschläge, statistische Modelle für schleichende Veränderungen. Was gemeldet wird, ist begründet — mit Verweis auf die Abweichung, nicht auf einen Blackbox-Score.
Edge-First-Architektur
Gateways puffern bis zu 30 Tage lokal. Ausfälle der Rückverbindung führen zu keinem Datenverlust — nur zu späterer Zustellung.
Anomalieerkennung
Grenzwert- und modellbasierte Prüfung nebeneinander. Jede Meldung enthält die Abweichung, den Bezugszeitraum und die Konfidenz.
Wetterfenster-Planung
Verknüpfung von Wetterprognose, Transferzeiten und Personalverfügbarkeit. Der Planer zeigt, welche Wartung wann realistisch ist — und welche nicht.
Schicht- und Personalbezug
Zuordnung von Ereignissen zu Schichten und Rollen, ohne Personen zu bewerten. Standardmäßig pseudonymisiert.
Netz- und Speicherlogik
Einspeiseprognose, Speicherzyklen, Abregelungen. GridSentry rechnet Szenarien durch, bevor sie im Netz passieren.
Alarmierung mit Kontext
Alarme per E-Mail, SMS, Mattermost, Slack oder im Leitstand. Jeder Alarm trägt einen Link zur zugehörigen Zeitreihe — kein Suchen in vier Systemen.
Bedienungsanleitung
Von der Anlage
ins Lagebild.
Die Inbetriebnahme erfolgt in der Regel an einem Tag pro Standort — inklusive Gateway und Sensor-Mapping.
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Gateway installieren
Gateway im Schaltschrank montieren, Spannungsversorgung herstellen, Netzsegment gemäß Zonenkonzept zuweisen. Das Gerät meldet sich mit einem Einmal-Token an der Zentrale.
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Datenquellen mappen
Im Konfigurator die Tags der SPS bzw. des SCADA auswählen und semantisch zuordnen: Anlage, Komponente, Messgröße, Einheit, Skalierung. Ein Import aus CSV oder OPC-UA-Browsing ist möglich.
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Schwellwerte und Modelle setzen
Harte Grenzwerte aus dem Lastenheft übernehmen. Für modellbasierte Prüfungen eine Einlernphase von 14 Tagen starten; in dieser Zeit meldet das System nur, lernt aber nicht aktiv.
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Alarmwege konfigurieren
Empfänger, Eskalationsstufen und Ruhezeiten festlegen. Jeder Alarm erhält eine Kategorie und einen Verantwortungsbereich. Testalarme auslösen und quittieren.
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Wartungsfenster planen
Wetterprognose, Transferzeiten und Personalverfügbarkeit hinterlegen. GridSentry schlägt Fenster vor und markiert Konflikte mit geplanten Wartungen anderer Komponenten.
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Betrieb und Review
Wöchentliches Review der Anomalien: bestätigen, verwerfen, kommentieren. Bestätigte Befunde verbessern die Modelle. Jede Entscheidung wird protokolliert und ist nachvollziehbar.
Betrieb auf See
Für Offshore-Standorte liefern wir Gateways in seefester Ausführung (IP66, Salznebelprüfung) und mit optionaler Satellitenanbindung. Updates werden als signierte Pakete bereitgestellt und können zeitversetzt eingespielt werden, wenn ein Transferfenster frei ist. Der Leitstand erhält während des Updates keine Lücke im Lagebild.
Produktspezifische Datenschutzerklärung
Datenschutz —
GridSentry
Stand: 01. November 2026 · Fassung 1.0
1. Verantwortlicher
Verantwortlich ist Neurodivergentpower — Projekt in Gründung, E-Mail: datenschutz@neurodivergentpower.de. Bei On-Premises-Betrieb ist der Anlagenbetreiber Verantwortlicher, wir sind Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO.
2. Zweck und Rechtsgrundlage
GridSentry verarbeitet Anlagen-, Mess- und Betriebsdaten, um Anomalien zu erkennen, Wartung zu planen und den sicheren Betrieb zu unterstützen. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertrag) bzw. Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an Anlagensicherheit) sowie Art. 28 DSGVO bei Auftragsverarbeitung.
3. Welche Daten verarbeitet werden
- Anlagen- und Messdaten (Leistung, Spannung, Temperatur, Schwingung, Drehzahl)
- Betriebszustände, Störmeldungen, Wartungshistorie
- Standortdaten der Anlage (nicht von Personen)
- Wetter- und Umweltdaten
- Schicht- und Personaldaten: Kürzel oder Pseudonym, Rolle, Schichtzugehörigkeit — keine Leistungs- oder Verhaltensbewertung
- Benutzerkonten der Anwender:innen (Name, E-Mail, Rolle, Login-Zeitpunkte)
4. Empfänger und Auftragsverarbeiter
Hosting in der EU (Frankfurt) durch einen Auftragsverarbeiter mit AV-Vertrag, alternativ vollständig beim Kunden. Weitergabe an Dritte nur auf Weisung des Betreibers oder bei gesetzlicher Verpflichtung. Keine Übermittlung in Drittländer.
5. Speicherdauer
Messdaten werden je nach Auflösung 24 bis 60 Monate gespeichert (Rohdaten kürzer, aggregierte Kennzahlen länger). Schichtbezogene Personaldaten werden nach 12 Monaten anonymisiert. Benutzerkonten werden 30 Tage nach Deaktivierung gelöscht. Alle Fristen sind projektspezifisch konfigurierbar.
6. Ihre Rechte
Auskunft (Art. 15), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20) und Widerspruch (Art. 21 DSGVO). Beschwerderecht bei der Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen.
7. Technische und organisatorische Maßnahmen
Netztrennung nach Zonenkonzept (IEC 62443), mTLS zwischen Gateway und Zentrale, verschlüsselte Ablage, rollenbasierte Zugriffe, Protokollierung aller Konfigurationsänderungen. Schichtbezogene Personendaten werden pseudonymisiert verarbeitet und sind für die Anomalieerkennung nicht erforderlich.
8. Änderungen dieser Erklärung
Diese Erklärung wird bei funktionalen Änderungen angepasst. Die jeweils aktuelle Fassung ist auf dieser Seite abrufbar.
Die allgemeine Datenschutzerklärung für diese Website finden Sie unter Datenschutz.
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